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Kinodigital

Berlin Alexanderplatz

Originaltitel: ,Filmstart: 21.05.2020, Laufzeit: 183 Minuten, FSK: ab 12 Jahren

Handlung / Inhalt

Die Geschichte folgt dem Aufstieg und Fall von Francis (Welket Bungué), einem Flüchtling, der versucht, ein guter Mensch zu sein, während er seinen Lebensunterhalt in einem reichen Land verdient und die Möglichkeiten dazu unterdrückt. Er wird bald von einem Drogenhändler (Albrecht Schuch) angesprochen, der ihm einen Ausweg aus seinem Elend anzubieten scheint. So entfaltet sich die Tragödie.

Kritik

Burhan Qurbanis Handschrift als Regisseur hat sich im Laufe seiner mittlerweile drei abendfüllenden Filme deutlich verbessert. Und jetzt hat er ein Meisterwerk abgeliefert. Der Film schafft es, Elemente des Hyperrealismus mit poetischen Momenten zu verbinden und sich gegenseitig in ihrer Wirkung zu verstärken. Die Musik ist manchmal subtil, manchmal laut und immer auf den Punkt gebracht. Die Darstellung der Schauspieler ist fesselnd und kraftvoll. Die Geschichte selbst ist eine Adaption von Döblins gleichnamigem Meisterwerk Roman. Sie wird passend in das heutige Berlin übertragen und getreu der Intention des Romans - dem Format entsprechend wesentlich prägnanter erzählt.